Raumgestaltung nach
dem Churer Modell
Das Churer Modell: Optimaler Raum für effektives Lernen
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Das Churer Modell wurde ursprünglich für Grundschulen entwickelt, ist allerdings für alle Bildungseinrichtungen geeignet, die eigenverantwortliches, flexibles Lernen fördern möchten. Es spricht Lernende an, die aktiv an ihrem Bildungsweg mitgestalten wollen und eignet sich für alle Altersgruppen, die von individuellen Lernwegen profitieren.
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Das Churer Modell stammt aus der Schweiz und wurde in den 1990er Jahren von Andreas Müller entwickelt. Es wurde nach der Stadt Chur im Kanton Graubünden benannt, wo Müller als Lehrer und Schulleiter tätig war und das Modell im Rahmen seiner pädagogischen Arbeit konzipierte. Ziel war es, eine Lernumgebung zu schaffen, die Selbstständigkeit und Eigenverantwortung der Lernenden fördert.
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Flexibilität: Räume sind vielseitig nutzbar und anpassbar, um verschiedene Lernbedürfnisse zu unterstützen, sei es für Gruppenarbeit, individuelles Lernen oder kreative Aktivitäten.
Förderung von Eigenverantwortung: Lernende können den Raum entsprechend ihrer Aufgaben und Lernziele nutzen, was ihre Selbstständigkeit stärkt.
Offene und kommunikative Umgebung: Offene Raumstrukturen erleichtern den Austausch und die Zusammenarbeit zwischen den Lernenden, fördern Teamarbeit und gemeinsames Problemlösen.
Unterstützung unterschiedlicher Lernstile: Unterschiedliche Raumzonen bieten Rückzugsmöglichkeiten für konzentriertes Arbeiten sowie Bereiche für dynamische, kreative Prozesse.
Lernraum als aktive Ressource: Die Umgebung wird bewusst als Werkzeug eingesetzt, um den Lernprozess zu unterstützen und Lernanreize zu schaffen.
Das Churer Modell betont die Bedeutung der Raumgestaltung für den Lernprozess. Lernräume werden flexibel gestaltet, um unterschiedliche Lernbedürfnisse zu unterstützen.
Offene, vielseitig nutzbare Räume fördern Kommunikation, Kreativität und eigenverantwortliches Arbeiten. Die Umgebung wird so gestaltet, dass sie individuelles und kollaboratives Lernen gleichermaßen ermöglicht und anpassbar ist – von ruhigen Zonen für konzentriertes Arbeiten bis hin zu Gemeinschaftsbereichen für den Austausch. Raum und Möblierung werden als aktive Lernressourcen betrachtet, die die Lernenden in ihrem Prozess unterstützen.
Das Modell ist zukunftsweisend, weil es zeigt, wie moderne und bedarfsgerechte Lernumgebungen funktionieren können, indem es Freiheit mit der Übernahme von Verantwortung für den eigenen Lernprozess verbindet.
Churermodell als Fortbildung
Wir bieten informative und inspirierende Vorträge auf Veranstaltungen, Gemeindesitzungen oder Schilfterminen zu dem Churermodell.
Unser Ziel ist es, Bewusstsein zu schaffen und die neuesten Erkenntnisse sowie Best Practices zur Gestaltung moderner Lernumgebungen zu teilen.
Gemeinsam erarbeiten wir praxisnahe Lösungen und Grundrisskonzepte, die Ihren speziellen Anforderungen entsprechen und Lernräume der Zukunft gestalten.
Das Ergebnis:
Bedarfsgerechte Lernräume für Schüler und Schülerinnen – ein Gewinn für alle Beteiligten
Individuell angepasste Lernumgebungen, die die unterschiedlichen Bedürfnisse aller Schüler berücksichtigen
Erhöhte Schülerbeteiligung und Eigenverantwortung durch partizipative Raumgestaltung
Förderung von Selbstständigkeit und Teamarbeit durch flexiblere und dynamische Lernräume
Klar strukturierte Räume, die Orientierung und Sicherheit bieten und so das Lernverhalten positiv beeinflussen
Steigerung der Unterrichtsqualität durch eine lernfördernde und anpassungsfähige Raumgestaltung
Positive Veränderung der Schulkultur durch Raumlösungen, die Gemeinschaft und Interaktion fördern
Unterstützung von Lehrkräften durch eine Umgebung, die pädagogische Konzepte räumlich erlebbar macht